Informationen für Anleger

Nachfolgend stellt die 1741 Gruppe ihren Anlegern eine Kurzbeschreibung gesetzlich vorgeschriebener Anlegerschutz- und Informationsverfahren vor.

Beschwerdeverfahren

Die nachstehenden Verfahrensregeln wurden erlassen, um ein wirksames und transparentes Verfahren für ein angemessenes und promptes Bearbeiten von externen Beschwerden zu schaffen und anzuwenden. Die 1741 Gruppe wird damit zum einen den regulatorischen Vorgaben in der Schweiz als auch in der EU bzw. im EWR sowie dem besonderen Interesse der Anleger gerecht. Wenn im Nachfolgenden von 1741 Gruppe gesprochen wird, bezieht sich dies jeweils auf die der Gruppe zugehörigen Gesellschaften, die Anlagefonds verwalten oder vertreiben.

Die 1741 Gruppe hat zwei Beschwerdebeauftragte benannt, an welche sich Anleger eines von der 1741 Gruppe verwalteten oder vertriebenen Anlagefonds jederzeit wenden können. Sie können Ihr Anliegen wie folgt an uns richten:

1741 Fund Management AG
Beschwerdemanagement
Bangarten 10
LI-9490 Vaduz
T +423 237 46 66
F +423 237 46 69
info@1741group.com

1741 Fund Solutions AG
Beschwerdemanagement
Burggraben 16
CH-9000 St. Gallen
T +41 58 458 48 00
F +41 58 458 48 10
info@1741group.com

Um eine rasche und kompetente Bearbeitung Ihres Anliegens gewährleisten zu können, bitten wir um Übermittlung der folgenden Angaben:

  • Name des betreffenden Anlagefonds unter Angabe dessen ISIN-Nummer
  • Sachverhalt und Beschwerdegrund
  • Ihre Kontaktdaten (Name, Adresse, Telefon und E-Mail)

Die 1741 Gruppe wird Ihr Anliegen umgehend bearbeiten und Ihnen innerhalb von drei Arbeitstagen eine Rückmeldung geben. Für die Bearbeitung Ihres Anliegens entstehen Ihnen keine Kosten.

Die 1741 Gruppe überwacht regelmässig die Wirksamkeit dieser Policy, um allfällige Mängel aufzudecken und unverzüglich zu beheben.

1741 Gruppe, 31.10.2017

Best Execution und Broker Selection Policy

Die 1741 Gruppe hat im Hinblick auf die Erfordernisse der Best Execution und Broker Selection ein Verfahren festgelegt, damit beim Handeln von Finanzinstrumenten das bestmögliche Ergebnis erzielt werden kann.

Die 1741 Gruppe wird damit zum einen den regulatorischen Vorgaben in der Schweiz als auch in der EU bzw. im EWR sowie dem besonderen Interesse der Anleger gerecht. Wenn im Nachfolgenden von 1741 Gruppe gesprochen wird, bezieht sich dies jeweils auf die der Gruppe zugehörigen Gesellschaften, die Anlagefonds verwalten.

Da die 1741 Gruppe teilweise die Anlageverwaltung an dafür zugelassene und beaufsichtigte Portfolio Manager delegiert hat, stellt sie vertraglich sicher, dass ihre Delegationsnehmer die Massgaben der vorliegenden Policy beachten.

Grundsätzlich berücksichtigt die 1741 Gruppe, bzw. ihre Delegationsnehmer zur Erzielung des bestmöglichen Ergebnisses einer Transaktion die folgenden Faktoren:

  • Kurs bzw. Preis
  • Kosten
  • Geschwindigkeit und Wahrscheinlichkeit der Ausführung und Abrechnung
  • Umfang und Art des Auftrags
  • Sonstige für die Ausführung relevante Faktoren

Die Gewichtung dieser Faktoren richtet sich nach der relativen Bedeutung, welche die 1741 Gruppe bzw. ihre Delegationsnehmer diesen Faktoren im Rahmen einer Transaktion beimessen. Dabei sind folgende Kriterien massgeblich:

  • Ziele, Anlagepolitik und spezifische Risiken des Anlagevermögens
  • Merkmale des Auftrags
  • Merkmale des Anlagevermögens
  • Merkmale der Handelsplätze, an die der Auftrag weitergeleitet werden kann

Bei der Auswahl des Ausführungsplatzes wird derjenige Ausführungsplatz gewählt, der bei Würdigung der oben genannten Kriterien die bestmögliche Ausführung erwarten lässt.

Die 1741 Gruppe überwacht regelmässig die Wirksamkeit dieser Policy, um allfällige Mängel aufzudecken und unverzüglich zu beheben.

1741 Gruppe, 31.10.2017

Informationen über den Umgang mit Interessenskonflikten

Die 1741 Gruppe hat gemäss den gesetzlichen Bestimmungen unvermeidbare Interessenkonflikte Anlegern eines Anlagefonds offenzulegen und die Anleger über die Vorkehrungen und Massnahmen zum Umgang mit Interessenkonflikten zu informieren.

Die 1741 Gruppe wird damit zum einen den regulatorischen Vorgaben in der Schweiz als auch in der EU bzw. im EWR sowie dem besonderen Interesse der Anleger gerecht. Wenn im Nachfolgenden von 1741 Gruppe gesprochen wird, bezieht sich dies jeweils auf die der Gruppe zugehörigen Gesellschaften, die Anlagefonds verwalten.

Für die 1741 Gruppe relevante Interessenkonflikte können unter anderem auftreten zwischen:

  • den Gesellschaften der 1741 Gruppe,
  • einem Mitarbeiter und einem Kunden der 1741 Gruppe,
  • zwei oder mehreren Kunden,
  • einem Mitarbeiter und der 1741 Gruppe,
  • zwei oder mehreren Mitarbeitern,
  • der 1741 Gruppe und einem Lieferanten.

Interessenkonflikte können sich insbesondere ergeben:

  • in der Vermögensverwaltung aus dem eigenen (Umsatz-) Interesse am Absatz von Finanzinstrumenten, insbesondere konzerneigener Produkte;
  • bei Erhalt oder Gewähr von Zuwendungen von Dritten oder an Dritte;
  • durch eine erfolgsbezogene Vergütung von Mitarbeitern;
  • bei der Gewähr von Zuwendungen an unsere Mitarbeiter;
  • durch die Erlangung von Informationen, die nicht öffentlich bekannt sind;
  • aus persönlichen Beziehungen unserer Mitarbeiter oder der Geschäftsleitung oder der mit diesen verbundenen Personen oder
  • bei der Mitwirkung dieser Personen in Aufsichts- oder Beiräten.

Um zu vermeiden, dass sachfremde Interessen zum Beispiel die Beratung, Auftragsausführung, die Vermögensverwaltung oder Finanzanalyse beeinflussen, hat sich die 1741 Gruppe den höchsten ethischen Standards verpflichtet. Die 1741 Gruppe erwartet von allen ihren involvierten Personen jederzeit Sorgfalt und Redlichkeit, rechtmässiges und professionelles Handeln, die Beachtung von Marktstandards, und insbesondere immer die Beachtung des Kundeninteresses.

Die 1741 Gruppe ergreift im Einzelnen unter anderem folgende Massnahmen zur Vermeidung von Interessenskonflikten:

  • Schaffung organisatorischer Verfahren und Prozesse;
  • Regelungen über die Annahme und Gewährung von Zuwendungen sowie deren Offenlegung;
  • Schaffung von Vertraulichkeitsbereichen durch Errichtung von Informationsbarrieren, die Trennung von Verantwortlichkeiten und/oder räumliche Trennung;
  • Führung einer Insider- bzw. Beobachtungsliste, die der Überwachung des sensiblen Informationsaufkommens sowie der Verhinderung eines Missbrauchs von Insiderinformationen dient;
  • Offenlegung von Wertpapiergeschäften solcher Mitarbeiter gegenüber der Compliance-Stelle, bei denen im Rahmen ihrer Tätigkeit Interessenkonflikte auftreten können;
  • Schulungen der Mitarbeiter;
  • Laufende Überwachung und Berichterstattung der identifizierten Konflikte vom Bereich Compliance.

Die 1741 Gruppe überwacht regelmässig die Wirksamkeit dieser Policy, um allfällige Mängel aufzudecken und unverzüglich zu beheben.

1741 Gruppe, 31.10.2017

Strategien zur Ausübung von Stimmrechten

Die 1741 Gruppe hat eine wirksame und dem jeweiligen Geschäftsmodell angepasste Strategie zur Ausübung von Stimmrechten festgelegt. Die 1741 Gruppe wird damit zum einen den regulatorischen Vorgaben in der Schweiz als auch in der EU bzw. im EWR sowie dem besonderen Interesse der Anleger gerecht. Wenn im Nachfolgenden von 1741 Gruppe gesprochen wird, bezieht sich dies jeweils auf die der Gruppe zugehörigen Gesellschaften, die Anlagefonds verwalten.

Die 1741 Gruppe agiert bei der Ausübung von Stimmrechten für die von ihr verwalteten Anlagefonds immer im besten Interesse der Anleger. Dabei werden folgende Massnahmen umgesetzt:

Die 1741 Gruppe verfolgt aktiv alle massgeblichen Corporate Events und Traktanden im Hinblick auf die von ihr verwalteten Portfolios. Mit dieser Massnahme wird gewährleistet, dass bei allen relevanten Ereignissen, wie etwa bei Generalversammlungen zu Themen wie Aktienkapitalveränderungen, Vergütungsprogrammen usw., die Interessen der Anleger im Einklang mit den Anlagezielen und der Anlagepolitik des betroffenen Anlagefonds wahrgenommen werden können.

Die effektive Ausübung von Stimmrechten erfolgt in der Regel nur in jenen Fällen, in welchen die 1741 Gruppe im Namen der von ihr verwalteten Fonds mehr als 5 % des stimmberechtigten Kapitals einer gehaltenen Gesellschaft ausüben könnte. Vorbehalten bleibt jedoch die Ausübung in jenen Fällen, in welchen dies den besten Interessen der Anleger entsprechen würde.

Allfällige Interessenkonflikte im Zusammenhang mit der Ausübung von Stimmrechten, werden soweit möglich verhindert, ansonsten offengelegt.

Sofern die 1741 Gruppe die Anlageentscheide an einen externen Asset Manager delegiert hat, kann dieser Empfehlungen zum Stimmrechtsverhalten aussprechen, auch wenn der oben genannte Grenzwert von 5 % nicht überschritten wird.

Gleichzeitig weist die 1741 Gruppe ihre Asset Manager vertraglich darauf hin, dass diese zur Ausübung der sich aus den Anlagen ergebenden Stimmrechte ermächtigt aber nicht verpflichtet sind. Die 1741 Gruppe behält sich darüber hinaus das Recht vor, entsprechende Rechte selbst auszuüben. Falls der Asset Manager Stimmrechte selbst ausüben möchte, informiert er die 1741 Gruppe vorgängig.

Die 1741 Gruppe überwacht regelmässig die Wirksamkeit dieser Policy, um allfällige Mängel aufzudecken und unverzüglich zu beheben.

1741 Gruppe, 31.10.2017

Vergütungsgrundsätze

Die 1741 Gruppe hat interne Vergütungsgrundsätze festgelegt, die bei der Vergütung der eigenen Mitarbeiter zur Anwendung gelangen. Als eigene Mitarbeiter gelten im Sinne der vorliegenden Policy auch Mitglieder eines Verwaltungsrats der 1741 Gruppe.

Die 1741 Gruppe wird damit zum einen den regulatorischen Vorgaben in der Schweiz als auch in der EU bzw. im EWR sowie dem besonderen Interesse der Anleger gerecht. Wenn im Nachfolgenden von 1741 Gruppe gesprochen wird, bezieht sich dies jeweils auf die der Gruppe zugehörigen Gesellschaften, die Anlagefonds verwalten.

Im Nachstehenden werden diese Grundsätze zusammengefasst dargestellt und deren Wirksamkeit aufgezeigt.

  • Die 1741 Gruppe hat zur Umsetzung der Vergütungsgrundsätze eine interne Richtlinie erlassen, die auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen fixen und allfälligen variablen Vergütungskomponenten bei den Vergütungen der eigenen Mitarbeiter abzielt. Hauptzweck dieser Richtlinie ist es, eine vernünftige Vergütungsbasis für die eigenen Mitarbeiter zu finden, ohne diese zum Eingang von erhöhten Risiken zu motivieren.
  • Die Vergütungsgrundsätze stellen einen wesentlichen Faktor des Risikomanagements dar, da mit einer wirksamen Vergütungspolitik Anreize vermieden werden können, die nicht im Einklang mit den Risikoprofilen oder den konstituierenden Dokumenten der verwalteten Anlagefonds stehen.
  • Die Vergütungsgrundsätze stellen darüber hinaus einen wesentlichen Faktor für die Vermeidung von Interessenkonflikten dar, da mit einem wirksamen Vergütungssystem Interessenskonflikte zwischen der 1741 Gruppe, deren verwalteten Anlagefonds und insbesondere den Anlegern vermieden werden können.

Die Vergütungsgrundsätze werden mindestens jährlich auf deren Angemessenheit & Wirksamkeit überprüft, und soweit notwendig, entsprechend angepasst.

1741 Gruppe, 31.10.2017

Fondsinformationen

Informationen zu den Fonds der 1741 Fund Management AG finden Sie auf den Seiten des «Liechtensteiner Anlagefondsverband»:
www.lafv.li

Informationen zu den Fonds der 1741 Fund Solutions AG finden Sie auf den Seiten der «SWISS FUND DATA»:
www.swissfunddata.ch

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Mit Ihrem Klick auf «Bestätigen» bestätigen Sie, dass:

  • Sie die rechtlichen Bestimmungen gelesen und mit diesen einverstanden sind;
  • Sie als qualifizierter Anleger gemäss Art. 10 Abs. 3 des Bundes-
    gesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) gelten;
  • Sie Ihr Domizil / Ihren Sitz in der Schweiz haben.
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  • Sie als qualifizierter Anleger gemäss Art. 10 Abs. 3 des Bundes-
    gesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) gelten;
  • Sie als professioneller Investor nach der AIFMD (RL 2011/61EU) gelten;
  • Sie Ihr Domizil / Ihren Sitz in Liechtenstein oder einem anderen EU/EWR Land haben, indem eine Notifikation der 1741 AI SICAV stattgefunden hat.
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